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Geldflut der EZB - Börsenrallye

Die EZB öffnet immer weiter die Geldschleusen. Wohin soll das führen?

Seit Anfang des Jahres 2012 sind die Aktienkurse massiv gestiegen. Die EZB machts möglich.

Derzeit gibt es in der Euro Zone einen Liquiditätsüberschuss von 600 Mrd. €. Dieser Betrag ist der Überschuss aus vorhandener Liquidität abzgl. der Mindestreserve, des Bargeldumlaufs, der Einlagen der öffentlichen Haushalte und der Nettofremdwährungspositionen. Mithin in einer Liquidität die künstlich geschaffen wurde und die nunmehr dringend angelegt werden muss; denn zur Beruhigung des Bankensystems scheint diese Liquidität offenbar nicht notwnedig zu sein.

Woher kommen diese Beträge?

Die EZB hat im Dezember 2011 den Banken für drei Jahre zum Zinssatz von 1,0 % p.a. eine Summe von 500 Mrd. € zur Verfügung gestellt. Das sind fast 9 % der Wirtschaftsleistung der Euro Zone. Damit hat die EZB Geld “gedruckt”. Diese Bilanzausweitung muss zwangsläufig inflationär wirken; die Frage ist nach dem time lag zu stellen?

Ende des Monats will die EZB das Speil wiederholen; nur erwartet der Markt diesmal ein Volumen von bis zu 1 Billion €.

Das Geld muss irgendwo bleiben….; an den Börsen!

Wie lange geht das gut?

Seien Sie auf der Hut; wenn die Stimmung dann auch noch euphorisch wird, dann ist der Crash nicht fern.

Lösung der Staatsschuldenkrise

Von Frank Bethmann und Kai Drabe

Lösung der Staatsschuldenkrise

Die Treibjagd geht weiter; jede Woche neue Hiobsbotschaften aus den Euro Ländern; insbesondere aus dem kleinen Griechenland.

Das Handelsblatt skizziert in der Wochenendausgabe vom 02.09.2011 „Das Titanic-Szenario“ und stellt einen wissenschaftlich begleiteten Weg zur Teilung der Euro Zone dar.

Demnach soll am 02. April 2012 Griechenland aus dem Euro austreten und die „New Drachma“ einführen.

Die Aktienmärkte sollen am 23. Juli 2012 nach der Ablehnung der „Euro Bonds“ und des „Marshallplan“ für Südeuropa durch den Bundestag auf einen Stand von 2.500 Punkten im DAX fallen. Am 12. August 2012 soll dann der „Nord-Euro“ geboren werden.

Der Nord Euro ist dann so stark, dass er zum US Dollar von 1,25 auf 1,50 steigt.

Richtig schlimm wird die Aufwertung allerdings zu den „abgewerteten Währungen“ der früheren Euro Mitgliedsländer (Griechenland, Spanien, Italien, Portugal). Die Aufwertung des „Nord Euro“ könnte möglicherweise bis zu 40 % zu diesen neuen Währungen (New Drachma, New Lira, New Peseta) betragen. Im Ergebnis bricht unser Export in die ausgeschiedenen Länder zusammen; die Probleme verschärfen sich auch bei uns!

Den letzten beißen die Hunde!

Dieser Spruch gilt in der Euro Zone umso mehr! Die ausgeschiedenen Länder können nach dem Austritt abwerten (bzw. der Nord Euro wertet auf) und damit werden die PIGS Staaten international (wieder) wettbewerbsfähiger.

Für die „Altlasten“ dieser Austrittsländer bleiben die Verbindlichkeiten bestehen; aus den „Bürgschaften“ werden echte Verbindlichkeiten. Der Steuerzahler zahlt; die PIGS Staaten transferieren die alten Sünden zu den „starken“ Ländern.

Den letzten beißen die Hunde….

Welche (einfache) Lösung gibt es?

Immer wieder Sonntags…

Stellen Sie sich vor, es ist Sonntag, 20:00 h, und anstelle der „Tagesschau“ kommt eine Erklärung von Frau Merkel, Herrn Sarkozy und den anderen Staats- und Regierungschefs der EURO Zone im Fernsehen.

Da es sich um höfliche Herren (und eine Dame) handelt, darf Frau Merkel das Wort ergreifen und erklärt allen Bürgern der Euro Zone folgendes:

„Meine Damen und Herren, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, die Märkte haben unseren Euro in den letzten Jahren erheblich unter Druck gesetzt. Wir sind zum Spielball von Spekulanten geworden. Das Vertrauen in unsere Währung ist tief erschüttert worden. Wir Politiker haben mit aller Macht –und Unterstützung der EZB- in einem jahrelangen Kampf versucht uns gegen den Verfall zu stemmen. Die Lage spitzt sich leider immer weiter zu. Auf unserem Kontinent drohen Unruhen wie wir sie in den letzten 60 Jahren nicht erlebt haben; unser Wohlstand und Frieden ist in Gefahr! Das würde uns in einem friedlichen Prozess des Zusammenwachsens um viele Jahrzehnte zurückwerfen. Scheitert der Euro scheitert Europa! Meine Kollegen und ich haben uns daher heute in einer eiligen Sitzung entschlossen mit sofortiger Wirkung alle

(Staats-)Schulden der Euro-Länder und Kommunen auf null zu setzen.

Nur durch diese deutliche Maßnahme können wir den Frieden und Zusammenhalt in Europa sichern und eine Währungsreform oder unkontrollierte Inflation vermeiden. Wir haben damit alles für Sie, verehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger, getan, damit das normale Wirtschaftsleben weitergehen kann. Bitte erkennen Sie die einmalige Chance dieser Maßnahme! Ihre Einlagen bei Banken sind unverändert und selbstverständlich sicher; wir, die Staaten garantieren für die Einlagen!“

Alle Staatsschulden auf null; was bedeutet das?

Alle Gläubiger von Anleihen des Bundes, der Länder und Gemeinden verlieren ihre Forderungen!

Die privaten Schulden und Forderungen bleiben bestehen!

Die Baufinanzierungen, die Kredite bei der Bank, aber auch die Einlagen bei den Banken bleiben erhalten. Wir behalten unseren Euro und die damit verbundenen Vorteile des Handels in der Euro Zone!

Lediglich die Gläubiger von Wertpapieren des Staates gehen leer aus….

Wen trifft diese Maßnahme?

In erster Linie Banken, Versicherungen, Versorgungswerke sowie alle kapitalgedeckten Altersvorsorgen.

Die Rentenansprüche bei der „Deutsche Rentenversicherung Bund“ ist ein Umlageverfahren; damit bekommt der bekannte Spruch von Norbert Blüm „die Renten sind sicher“ eine neue -und richtige- Bedeutung!

Die Staaten entschulden sich durch einen „Handstreich“; der Bürger und Steuerzahler freut sich (zunächst), da er nicht mehr für die „Sünder“ haften muss und zahlen soll. Der Staat nimmt am nächsten Tag wieder Steuern ein um seinen Verpflichtungen nachzukommen; die Haushalte sind „saniert“ und schuldenfrei. Wir hinterlassen unseren Kindern keine Schuldenlast.

Das (normale) Leben geht weiter; die Politik hat über die Märkte gewonnen.

Banken und Versicherungen werden durch Sondergesetze „rekapitalisiert“; Aktionäre von Banken und Versicherungen müssen einen Kapitalschnitt verkraften. Lebensversicherungen und Rentenversicherungen (auch Riester und Rürup) sind wertlos. Das ist das zu bringende Opfer der Bürger.

Warum nicht ein derartiges kurzes Ende der Schuldenkrise?

Griechenland - das macht die Portokasse

Die Zuspitzung der Nachrichten in den letzten Tagen, einhergehend mit der (beginnenden) Bonitätsherabstufung einzelner Mitglieder des Euro Raumes, lassen dunkle Wolken über Europa heranziehen.

Die (benötigte) finanzielle Unterstützung Griechenlands summiert sich innerhalb weniger Tage von 45 Mrd. € auf über 130 Mrd. € in den kommenden Jahren. Es sollen alle Euro Staaten diese Hilfe gemeinsam schultern; einen Großteil selbstverständlich die Bundesrepublik. Können die anderen Staaten denn überhaupt selbst mit helfen? Wir denken dabei nur an Italien und Spanien. Zwei der möglichen nächsten Kandidaten für ein finanzielles Desaster. Woher sollen diese Staaten denn das Geld nehmen um Griechenland zu helfen?

Wieviele Staatsschulden inkl. der kurzlaufenden Geldmarktpapiere und Zinsen müssen von den einzelnen Staaten im Jahre 2010 noch bedient werden?

Wir haben dazu recherchiert:

Griechenland: 24,7 Mrd. €

Portugal: 20,2 Mrd. €

Spanien: 80 Mrd. €

Irland: 9,4 Mrd. €

Italien: 150 Mrd. €

Deutschland: 189,22 Mrd. €

Zum Vergleich: Großbritannien hat noch umgerechnet 133 Mrd. € zu zahlen.

Allein der Bund muss im Juli 2010 13,389 Mrd. € Zinsen und 30,326 Mrd. € Tilgung zahlen.

Bei näherer Betrachtung dieser Zahlen merken wir, wie schnell sich die dunklen Wolken zu starken Gewitterwolken über dem Euro entwicklen können. Die Politik fordert mit Ankündigungen der Sicherung einzelner Staaten die Märkte nur zu weiteren und größeren Wetten heraus. Jede politische Zusage der Sicherung gleicht einem Blankoscheck für die Märkte!

Offene Fonds von DEGI, TMW, KanAm, AXA, Morgan Stanley: von den Sünden der Vergangenheit eingeholt?

Von Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Schirp


Charakteristisches Merkmal eines offenen Immobilienfonds ist, dass der Anleger jederzeit zu einem feststehenden Kurs seine Anteile zurück geben und sein Geld wieder herausziehen kann. Diese Eigenschaft hat – neben der über Jahre publizierten, stets positiven Wertentwicklung - diese Asset-Klasse sehr populär gemacht. Das investierte Vermögen beläuft sich derzeit auf über 88 Mrd. EURO. Die Zahl der Anleger, die sich für offene Immobilienfonds entschieden haben, geht in die Millionen. Und doch: Derzeit befindet sich die Branche in einer tiefen Krise. Und vieles spricht dafür, dass es diesmal erheblich ernster ist als jemals zuvor.

Diesmal hat die Krise eine andere Dimension. Beunruhigend viele offene Immobilienfonds sind aktuell geschlossen, verweigern also die Anteilsrücknahme. Einige dieser Fonds, die bereits im Herbst 2008 die Rücknahme der Anteile eingestellt haben, vollenden im Herbst dieses Jahres die nach dem Gesetz maximal zulässige zweijährige Schließungszeit. Und eine Wieder-Öffnung ist noch nicht in Sicht. Zwei wesentliche Parameter wirken sich derzeit zum Nachteil der Fonds aus: Zum einen haben die Fonds über Jahre, teilweise über Jahrzehnte, die Buchwerte ihrer Immobilien „hochgeschrieben“, ohne dass dem reale Marktereignisse gegenüber gestanden hätten; so konnte man Jahr für Jahr eine positive Wertentwicklung darstellen. Von dieser Bewertungs-„Blase“ muss man nun erst einmal herunter kommen. Zum anderen haben die Fonds sich sehr stark für institutionelle Investoren geöffnet, die teilweise dreistellige Millionenbeträge angelegt haben; wenn derartige „Schwergewichte“ ihr Geld abziehen, dann ist die vorhandene Liquidität der Fonds schnell überstrapaziert. 

Größter geschlossener Einzelfonds ist derzeit der AXA Immoselect, in dem immerhin 2,78 Mrd. EURO Anlegergelder eingefroren sind. In den beiden geschlossenen DEGI-Fonds liegen – addiert - sogar 3,6 Mrd. EURO fest. Der Morgan Stanley P2 Value blockiert 1,45 Mrd. EURO, und die kleineren Marktteilnehmer TMW Immobilien Weltfonds und DEGI Global Business weitere 1,2 Mrd. EURO. Und weitere Fonds sind von der Schließung bedroht. Insbesondere navigieren einige derzeit noch offene Fonds gefährlich nahe an der maximal zulässigen 50 %-Grenze für Fremdkapitalaufnahme. Erschwerend kommt hinzu, dass sich das makroökonomische Lage nicht gerade verbessert hat. In den USA wird über bevorstehende Probleme am Markt für Gewerbeimmobilien gesprochen; dies würde diejenigen Fonds nachhaltig treffen, die dort investiert sind. Und auch in Europa und Asien zeigt die Immobilien-Uhr zumindest noch nicht wieder nachhaltig nach oben.

Weiterführende Hinweise zu diesem Thema unter www.aktionsbund.de

EZB vergibt länger Doping für die Märkte

Die EZB will nunmehr -nicht wie ursprünglich geplant- bis zum Juni 2010 die Banken mit unendlich viel Liquidität versorgen; sie verlängert ihre Zusage bis zum 12. Oktober 2010.

Bis zum 12. Oktober 2010 können Banken faktisch unendlich viel Liquidität von der EZB anfordern. Der Zins für diese Maßnahme bleibt auch vorerst bei 1,0 % p.a..

Parallel dazu wird heute bekannt, dass es Griechenland gelungen ist einen neuen Bond über 5 Mrd. Euro zu begeben; 300 Basispunkte über vergleichbaren Bundesanleihen.

Gibt es zwischen beiden Nachrichten des Tages etwa Zusammenhänge?

Wir meinen, dass die Vermutung schon naheliegend ist. Der Bond der Griechen (5 Mrd. € von 22 Mrd. € die bis zum Mai 2010 umzufinanzieren sind) ist ein attraktives Anlageinstrument für die Banken. Geld zu 1,0 % bei der EZB leihen und dann im “Griechen Bond” anlegen. Ein attraktives (Zinsdifferenz-)Geschäft.

Gleichzeitig wird über diesen Umweg eine direkte Hilfe der EZB für Griechenland vermieden und die Märkte mir diesem Erfolg “beruhigt”. Die Banken werden als Helfer der Politik und der EZB benutzt. Was ist an diesen Gedanken abwegig? Wir meinen: nichts!

Ende der Liquiditätsschwemme! Was nun?

Im Sommer 2009 hat die EZB das europäische Bankensystem mit einer umfangreichen -fast unbegrenzten- Liquiditätsspritze geholfen. Das ganze geschah auch zu traumhaften Konditionen. Für ein Jahr konnten sich die Banken Geld zu einem festen Zinssatz von 1,0 % p.a. leihen. Ende des 1. Halbjahres 2010 werden diese Gelder zur Rückzahlung an die EZB fällig. Die Summe dieser Rückzahlung: ca. 440 Mrd € (440.000.000.000,– €).

Welche Auswirkungen wird diese Fälligkeit haben?

Nach unserer Auffassung dürfte damit die Liquiditätshausse an den Renten- und Aktienmärkten einen Dämpfer bekommen. Noch stärker als der Aktienmarkt dürfte der Rentenmarkt leiden; insbesondere die allseits so geschätzten Bundesanleihen könnten auch darunter leiden und durch Verkäufe zu Kursverlusten führen. Das wunderbare risikolose Spiel der Banken ist dann (vorerst?) vorbei. Für 1,0 % Geld leihen und in Bundesanleihen kurzer Laufzeit mit Renditen von drei und mehr Prozent angelegt, bescherten den Banken wunderbare Gewinne in den Bilanzen 2009.

Wenn parallel -oder auch später- die EZB den Leitzins von derzeit 1,0 % auf nur 1,5 % anhebt, dann dürften langlaufende Bundesanleihen (zehn Jahre Laufzeit) einen Kursverlust von guten 6% bis 6,5% erleiden. Dann gibt es trotz Zinsen für den Anleger ein Minusgeschäft von ca. 3,5% (ohne Steuern!). Es bleibt eigentlich nur noch die Frage, wann die Profis anfangen die Liquidität frei zu machen?

Achten Sie auf Ihre private Altersvorsorge - oder: Wie gefährlich steht es um die Versicherungen?

Die Lebensversicherung ist in Deutschland eine sehr beliebte Anlageform und Möglichkeit der Altersvorsorge. Aktuell stellt sich die Frage, wie sicher ist die Geldanlage bei Versicherungsgesellschaften? Über die Unsicherheit bei Banken wird seit der Lehman Pleite gesprochen; über die Versicherungen bisher kaum. Das Thema ist aber aktueller denn je. Versicherungen haben überwiegend nur noch festverzinsliche Wertpapiere für Anlagen der Gelder der Versicherten gewählt. Bei der Allianz soll der Anteil festverzinslicher Wertpapiere bei fast 90 % liegen und ein Volumen von ca. 360 Mrd. EURO haben. 35 % hiervon sind wohl in Staatsanleihen angelegt.

In einer aktuellen Studie der US Bank J.P. Morgan hat sie die “PIIGS Engagements” großer Versicherungen analysiert. Zu diesen Versichererungen zählen Allianz, Munich Re (Ergo, Victoria), Zurich, Swiss Re, Generali und Fortis. Nach dieser Studie befindet sich im”fixed income Portfolio” der Allianz in Höhe von 360 Mrd. € ein Anteil von ca. 3,6 Mrd. € in griechischen Staatsanleihen, 6,3 Mrd. € in spanischen Staatsanleihen, 800 Mio. € in irischen Staatsanleihen und 25,3 Mrd. € in italienischen Staatsanleihen. In der Summe also ca. 36,0 Mrd. € in Staatsanleiehnder PIIGS Staaten! Das sind insgesamt 10 % des gesamten “fixed income Portfolios” der Allianz! Bei der Munich Re sind es wohl nur gut 3 % an Engagement in Staatsanleihen der PIIGS Staaten.

Anhand dieser Zahlen lässt sich leicht vorstellen, welche Kettenreaktion eine Pleite der PIIGS Staaten auslösen würde. Die Verluste würde letztlich der Privatkunde -sei es als Versicherungsnehmer oder als Aktionär der Versicherungen- tragen müssen.

Deutschland rettet den EURO!?

Die Nachricht schlägt wie eine Bombe an den Finanzmärkten ein. Der EURO gewinnt ad hoc fast zwei Cent an Wert gegenüber dem US Dollar; die Risikoprämien brechen ein. Der Grund: Deutschland will Griechenland retten.

Kann dies wirklich eine Rettung sein? Insbesondere stelt sich die Frage, ob sich Deutschland dies in der derzeitigen Verfassung selbst leisten kann? Ist diese Hilfe wirklich die Rettung für den EURO oder kommen die anderen PIIGS Staaten dann auch und betteln um Hilfe?

Die ganze Rettungsaktion kann doch nicht wirklich ernst gemeint sein. Der Markt ist immer stärker als die Politik! Wenn der Markt die Rettung nicht will, dann kommt die Rettungsaktion einer Plünderung der helfenden Staaten gleich. Ist der EURO derzeit vielleicht gar ein Drogenjunkie der jetzt eine neue Spritze bekommt und somit für einige Zeit wieder wohlauf ist? Langfristig ist diese Aktion unsinnig, denn das Leid muss beim Übel bekämpft werden und nicht durch neuerliche Drogen! Kern aller Handlungen muss es sein, dem Markt das Vertrauen wiederzugeben. Dieses Vertrauen kann nicht über politische Hilfsaktionen erreicht werden, sondern nur durch Bereinigungen. Diese Bereinigung ist nur durch den Untergang einzelner Marktteilnehmer zu erreichen.

Fazit: Bleiben Sie bei den Kapitalanlagen sehr wachsam; die Märkte reagieren in einem hohen Tempo und die Volatilitäten werden größer. Hohe Volatilitäten sind der Beginn einer scharfen Korrektur!

Kennen Sie die PIIGS Staaten?

Vermutlich ist Ihnen die Bezeichnung PIIGS Staaten bisher wenig geläufig. Wir fürchten aber, dass wir uns alle an diese Formulierung gewöhnen müssen.

PIIGS Staaten sind die Staaten Portugal, Irland, Italien, Griechenland und Spanien. Auf diese Staaten werden aktuell die höchsten Wetten abgeschlossen; in den sog. CDS (credit default swaps). CDS sind Kreditausfallversicherungen, diese werden als “Speads” zu guten Schuldnern gehandelt. Je höher der Spread, desto höher die Erwartung, dass der Wettkandidat pleite geht. Derzeit ist es gerade wieder soweit, wie zu Zeiten kurz vor der Lehman Pleite. Nur diesmal ist es keine Bank die droht auszufallen, sondern ein oder mehrere Staaten. Diese Staaten sind ausgerechnet auch noch Mitglieder des EURO Raumes. Wer sollte also in einem solchen Falle helfen? Es können nur die anderen EURO Länder oder die Weltbank sein. Ob dies stark genug ist gegen die Spekulanten? George Soros hat schon einmal gegen das britische Pfund gewettet; sein Wettgegner war die Bank of England. Sie war seinerzeit auch gleichzeitig der Verlierer der Wette. Die Spekulanten wetten also auf einen Zerfall des EURO; der US Dollar marschiert steil aufwärts, das Gold ist in Lauerstellung knapp über 1.000 $ je Feinunze.

Was passiert in der nächsten Zeit?

Die Antwort ist weider einmal die 50:50 Chance. Entweder es gibt eine geräuschlose Stützung des EURO bzw. der PIIGS Staaten (zum Beispiel durch einen EU garantierten PIIGS Bond), oder aber es kommt zu einem großen Knall. Der Knall dürfte dann nur um ein vielfaches heftiger sein als vor knapp 1 1/2 Jahren als Lehman pleite ging.  In diesem Falle wäre der Domino Effekt und die Wertberichtigungen viel größer. Das zarte Pflänzchen der wirtschaftlichen Erholung würde von einem Tsunami weggespült werden. Das Blutbad am Rentenmarkt wäre vorprogrammiert; die Aktienkurse würden fallen und die alten Tiefs testen (vielleicht sogar die 2.200 Punkte im DAX aus dem Jahre 2003?).

Wenn wir nunmehr alle Rahmendaten und aktuellen Entwicklungen zusammenfassen, dann wird für uns schnell aus der 50:50 Antwort eine 70:30 Antwort; leider zu 70 % zu Gunsten des Horrorszenarios. Bereiten wir unsvor auf bewegte Zeiten in den komenden Monaten!

Der EURO - der Countdown läuft?

Mit sehr großer Aufmerksamkeit verfolgen wir die Entwicklungen in den ersten Wochen des Jahres 2010. Nachdem zum Jahreswechsel sich an den Börsen eine positive Stimmung zeigte, drehen die Märkte seitdem wieder in Richtung Süden. Die Verunsicherung wächst. Getrieben wird diese Verunsicherung aber insbesondere durch die Frage, ob der EURO hält? “Griechenland” ist derzeit in aller Munde; die Konsequenz bisher: Der EURO hat sich gegenüber dem US Dollar von über 1,50 € je US $ auf unter 1,40 € ermäßigt. Ist das der Beginn des EURO-Verfalls? Von einer Stärke des US $ kann wohl kaum gesprochen werden. Wobei die langfristigen Zyklen zu beachten sind; demnach könnte sich charttechnisch eine Schwäche des EURO ankündigen. Spannend dürfte insbesondere die Frage werden, wer denn zuerst die Leitzinsen anhebt? Die FED oder die EZB? Spätestens dann kommt das Argument der Währungskursveränderungen aufgrund der Zinsdifferenzen wieder aus der Schublade.

Doch zurück zum EURO und seinem Problem. Griechenland ist erst der Anfang. Wenn die EZB bzw. die Mitgliedstaaten des EURO Raumes eine Stützung Griechenlands zusagen würden, dann kommen die nächsten Wackelkandidaten aus den Löchern: Spanien, Portugal, Italien… Wer noch? Drohende Staatspleiten im EURO Raum; vor wenigen Jahren noch undenkbar. Beachtenswert ist die Aussage von PIMCO -dem größten Vermögensverwalter für festverzinsliche Wertpapiere weltweit- dass derzeit Staatsanleihen als Anlagen gemieden werden; mit Ausnahme der Staatsanleihen der Bundesrepublik Deutschland. Die Begründung: Deutschland hat eine Schuldenbremse gesetzlich verankert. Was kann man daraus interpretieren? Von allen anderen Ländern wird erwartet, dass sie weiterhin Schulden bzw. Defizite machen und somit langfristig die Inflation anheizen.

Inflation ist und bleibt die letzte Hoffnung. Mit einer Inflation - idealerweise schleichend und moderat - lassen sich die öffentlichen Haushalte und deren Belastungen langsam mindern. Wobei dies immer noch “billiger” sein dürfte als ein Zerfallen des EURO.

Fazit: Die Inflation wird die nächste indirekte Steuererhöhung sein um den Bürger an den Folgen der Finanzkrise zu beteiligen und den EURO krampfhaft zusammenzuhalten.

Welche Auswirkungen hat dies für Kapitalanleger?

Geldwerte (Sparkonten, Festgelder, Versicherungspolicen, festverzinsliche Wertpapiere) werden weniger “Wert”.  Vielleicht ist der “totgesagte” US Dollar dann doch für die kommenden Jahre die attraktivere Anlagewährung?

Was haben Deutschland, Frankreich und Italien gemeinsam?

Deutschland, Frankreich und Italien sind nach dem aktuellen EU-Nachhaltigkeitsbericht 2009 “Länder mit mittlerem Risiko”. Das klingt einerseits dramatisch; andererseits ist es eine “Auszeichnung” wenn man sich die “Hochrisikostaaten” anschaut. Immerhin sind dies 13 von 27 EU-Staaten!

Die Hochrisikostaaten sind: Spanien, Niederlande, Griechenland, Irland, Slowakei, Slowenien, Malta, Zypern, Großbritannien, Rumänien, Tschechien, Lettland und Litauen. Vielleicht wäre es einfacher, die als “risikofrei” geltenden Staaten aufzuzählen. Es sind u.a. Finnland und Schweden.

Die EU betrachtet bei der Bewertung die langfristige Einschätzung der Staaten zu den Haushalten. Sie alle eint, dass sie die Defizitkriterien des Stabilitätspakts (3,0% Defizitgrenze und 60% der Wirtschaftsleistung) nicht eingehalten haben. Gleichzeitig wird den Ländern vorgeworfen, nicht nachhaltig etwas dagegen zu unternehmen um eine Ausgabenexplosion als Folge der Bevölkerungsalterung zu verhindern. Ergebnis: Es wird einen enormen Ausgabenzuwachs bei den Schuldzinsen, Renten, Gesundheits- und Pflegeausgaben geben!

Die Folgen dieser Einschätzung spüren einige der Hochrisikostaaten bereits seit dem Jahresanfang: Der Kapitalmarkt verlangt für deren Staatsanleihen bereits erhebliche Renditeaufschläge, um das erhöhte Bonitätsrisiko adäquat zu vergüten. Wohin soll das führen? Was bedeutet das für den Euro und deren Mitgliedsstaaten? Im Ergebnis bleibt die Frage, ob diese Staaten langfristig nicht versuchen werden, sich einfach zu entschulden? Was wäre der “eleganteste Weg” für eine Entschuldung der Staaten? Eine Währungsreform!

Die Hausse nährt die Hausse - oder zu viel billiges Geld sucht nach Anlage

Wir erleben in den letzten Wochen eine immer stärkere Aufwärtsbewegung an den internationalen Börsen. Es steigt praktisch alles gleichzeitig: Aktien, Anleihen, Gold, Öl und sonstige Rohstoffe. Finanzkrise? Vergessen!?

Ohne (positive) fundamentale Veränderungen steigen derzeit von Tag zu Tag die Aktienkurse. Der DAX scheint mit großen Schritten Anlauf auf die 6.000 Punkte zu nehmen und es dem “großen Bruder” Dow Jones in den USA nachmachen zu wollen. Der Dow hat in der letzten Woche bereits die 10.000 Punkte Marke wieder übersprungen. Zu viel billiges Geld ist unterwegs und wird in alle Anlageformen investiert und somit praktisch Gewinne auf “Kredit” gemacht.

Allerorten wird derzeit vor einer neuerlichen (Vermögenspreis-)Blase gewarnt. Fast überall erwarten die Experten ein baldiges Platzen der Blase. Wenn es “alle” erwarten dann tritt die Erwartung an der Börse kurzfristig aber meist nicht ein. Denn letztlich sind wir alle Lemminge und laufen den Kursen hinterher. Die Finanzkrise scheint folglich vergessen zu sein. Die Kurse steigen und steigen….; bis wann und wohin?

In den letzten Tagen bin ich mehrfach von Privatanlegern angesprochen worden, die die Hausse bisher versäumt haben und nunmehr ernstlich darüber nachdenken, Aktien zu kaufen. Besonders spannend ist dies, wenn es sich um Privatanleger handelt, die gemeinhin als “Hausfrauen” tituliert werden. Dann ist das Ende der Hausse offenbar nicht mehr fern. Warten wir nur noch auf die Titelseite der Bild Zeitung die Aktienanlagen empfiehlt. Wann das kommt bleibt abzuwarten; es dauert hoffentlich nicht mehr allzu lange!

Spätestens jedoch, wenn die Notenbanken die Zinsen anheben, dürfte das Ende eingeläutet sein. Die Zeit des billigen -oder fast kostenlosen- Geldes ist dann vorbei. Alleine die Ankündigung die Liquidität vom Markt nehmen zu wollen, dürfte ausreichen, um eine Trendwende einzuläuten.

Interessant ist, dass die Immobilienpreise diese Bewegung derzeit nicht mitmachen. Liegt es etwa einzig daran, dass die Banken nunmehr Finanzierungen ohne Eigenkapital nicht mehr darstellen? Vielleicht aber auch nur daran, das derzeit mit billigem Geld der Notenbanken einfach nur die schnelle Mark (oder besser Euro) mit liquiden Anlagen -Aktien, Renten, Rohstoffe- verdient werden kann.

Wie stark das böse Erwachen bei einer Umkehr wird vermag keiner zu prophezeien. Vielleicht kommt dann erst der wahre Schock?

Sichern Sie also Gewinne (oder vermeiden Sie Verluste) und überprüfen Sie Ihre derzeitige Anlagestrategie!

Achtung: Unternehmensanleihen!

Die Anleihen, auch festverzinsliche Wertpapiere oder kurz “Renten” genannt, gelten gemeinhin als sichere Anlageform. Ist dem in der derzeitigen Situation an den Kapitalmärkten wirklich so?

In diesem Jahr haben sehr viele (Privat-)Anleger Unternehmensanleihen erworben. Grund hierfür sind die höheren Zinsen im Vergleich zu Bundesanleihen oder Pfandbriefen gewesen. Dieser Renditeabstand (Spread) ist zusammengeschmolzen und spiegelt kaum mehr das wirkliche Risiko dar.  Die schlechte Bonität der Schuldner wird üblicherweise über eine höhere Rendite (Risikoprämie) vergütet. Diese Risikoprämien werden derzeit völlig vernachlässigt und sind kaum noch vorhanden.

Was passiert aber, wenn die Bonitätsnoten der Schuldner schlechter werden?  Derzeit ist die Welt hierbei durcheinander: Die Unternehmen haben Bonitätsprobleme und kämpfen gegen Ratingherabstufungen an; gleichzeitig steigen die Kurse (und somit die Kapitalmarktbewertung) der Schulden. Die Ausfallraten von Krediten und Anleihen befinden sich Höchstwerten im Vergleich der letzten Jahre. Die Ratingagentur Moody´s hat in den ersten drei Quartalen dieses Jahres 222 Totalausfälle ermittelt. Das ist viermal so viel wie im Vorjahreszeitraum!

Was also tun?

Überprüfen Sie Ihre Rentenengagements und realisieren Sie ggf. Kursgewinne! Wenn der Markt dreht, dann dürfte es selbst bei liquiden Werten schwierig werden noch rechtzeitig verkaufen zu können und sich vor Verlusten zu schützen zu können. Wenn dann noch steigende Zinserwartungen hinzukommen, dann dürfte ein Ausstieg kaum mehr ohne Kursverluste möglich sein.

US Notenbank erwartet steigende Inflation / Was kann der Anleger tun?

Die Finacial Times Deutschland (ftd) schreibt am 12.10.2009:

Der Notenbank-Gouverneur James Bullard warnt: Die Inflationsgefahr ist höher als gedacht und könnte den Aufschwung im Keim ersticken. Er fordert für die US-Notenbank deshalb eine Taylor-Regel, die die Auslastung der Wirtschaft berücksichtigt. Der Goldpreis klettert auf 1059 $.

Lesen Sie den vollständigen Artikel hier.

Diese Aussage des Notenbank-Gouverneurs ist für uns eine Bestätigung unserer Aussagen und Erwartungen. Immer wieder wurden wir in den letzten Monaten damit konfrontiert, dass die Inflation doch derzeit tot sei und wir eher Deflation erleben. Das ist aus Sicht der “Preisbeobachter” derzeit sicherlich richtig. Die Geldmengenausweitung führt andererseits immer verzögert zu einer Inflation; es sei denn, es gelingt den Notenbanken die “Sturzbäche frischen Geldes” der letzten Monate wieder geordnet “einzuziehen”. Das dürfte schwerlich gelingen; es sei denn die Zinsen steigen auf Raten, die nahe oder über der zweistelligen % Sätze liegen.

Die professionellen Investoren schützen sich bereits gegen die Inflation und kaufen “Inflationsgeschützte Anleihen”. Diese auch “Inflation Linked Bonds” genannten Papiere haben einen relativ niedrigen Zinskupon, dafür ist deren Zinskupon und Rückzahlung inflationsgeschützt. Das bedeutet im Klartext, dass die Kupons und Rückzahlung sich jährlich mit der Inflationsrate anpassen und somit ein realer Kaufkrafterhalt gewährleistet wird. Dies alles immer unter der Voraussetzung, dass der Anleiheschuldner auch seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann. Die Bundesrepublik Deutschland hat auch inflationsgeschützte Anleihen begeben. Nähere Informationen sind auf der Webseite der Finanzagentur des Bundes zu finden.

Link zur Finanzagentur des Bundes und den Informationen zu den Inflationsgeschützten Anleihen des Bundes.

Für den sicherheitsbetonten Anleger bieten sich hiermit sinnvolle Alternativen.

Wer ein bisschen mehr Rendite und/oder Risiko möchte, kann auch Floater kaufen. Diese Anleihen passen nach den jeweiligen Anleihebedingungen den Zinssatz regelmäßig an. Somit partizipiert der Anleger wenigstens an steigenden Zinsen. Aber Achtung: Lassen Sie sich hinsichtlich der Bonität des Schuldners und der Anleihebedingungen genauestens beraten!

Aktuelle Sichtweise zur Situation

Die aktuelle Entwicklung an den Märkten ist von Erstaunen und Sorge gekennzeichnet.

Der Aktienmarkt steigt unaufhörlich; Fundamentale Gründe sind dafür nicht erkennbar. Die Privatanleger waren bisher kaum dabei. An den Stammtischen beginnen schon wieder die Gespräche über Aktien. In der Vergangenheit war dies ein verlässliches Anzeichen für das Entstehen einer Blase. Warten wir gespannt auf die weitere Entwicklung an den Börsen. Wir meinen es wird Zeit für ein baldiges Platzen der Blase und für eine scharfe Korrektur!

George Soros sagte kürzlich, dass die US amerikanischen Banken aus seiner Sicht faktisch pleite sind. Die Staaten China, Brasilien, Saudi-Arabien und Russland wollen den US Dollar als (Welt-)Verrechnungswährung für das Rohöl abschaffen und durch einen Korb aus Währungen und Rohstoffen zu ersetzen. Das bedeutet faktisch die Abschaffung des US Dollar als Weltleitwährung und Einführung des “Tauschhandels”. Back to the roots? Gleichzeitig fördert Russland soviel Rohöl wie noch nie, der US Dollar fällt zum Euro und das Gold erklimmt (auf US $ Basis) einen neuen historischen Höchststand von 1.044 US $ je Feinunze. Die Wirtschaftswoche hat auf der Startseite ihres heutigen Onlineangebotes unter www.wiwo.de das Thema des direkten (physischen) Investment in Silber als Aufmacher. Die Politik in Deutschland wird mit einem Defizit der gesetzl. Krankenkassen von ca. 7,5 Mrd. Euro konfrontiert und gleichzeitig werden die Aktionäre der HRE (Hypo Real Estate) mittels “squeeze out” zu einem lächerlichen Abfindungsbetrag faktisch “enteignet”. Die Staaten (und auch deren kleineren Einheiten wie Gemeinden und Bundesländer) sind faktisch pleite und müssen nun einen Ausweg aus der Verschuldung finden. Was wird wohl als Ausweg bleiben?

Der Autor meint, es gibt immer deutlichere Anzeichen für eine kommende Inflation. Diese Inflation setzt sich aus der Geldmengenausweitung und der sich anschließenden Preisblase (insbesondere bei Rohstoffen und Nahrungsmitteln) zusammen. Derzeit erleben wir bereits durch zu viel billiges Geld das Entstehen einer Vermögenspreisblase an den Aktienmärkten.

Denken Sie frühzeitig an die Sicherung Ihrer Vermögenswerte! Sichern Sie die Gewinne (sofern Sie welche haben) an den Aktienmärkten und haben Sie dann wenig Geldvermögen und Kapitalforderungen (Spareinlagen, Versicherungsforderungen) und viel Sachwerte (Immobilien, Grund und Boden / Ackerland) und physische Edelmetalle!

STERN Ratgeber “Geld anlegen - aber sicher”

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Rezension zum STERN Ratgeber “Geld anlegen - aber sicher” von Frank Bethmann

Geld anlegen – aber sicher. Rezension von Frank Bethmann, 12. September 2009 

Wer sagt eigentlich, dass beim Geld der Spaß aufhört? Dieser Ratgeber tritt beim Lesen den Gegenbeweis an. Unterhaltsam und informativ. Zudem übersichtlich gegliedert und mit hilfreichen Beispielen, sowie optisch hervorgehobenen Tipps. Und zwei zentralen Botschaften: Wer eine gute Lösung möchte, der sollte wirklich einmal darüber nachdenken, ob man durch eine scheinbar kostenlose Bankberatung wirklich die besten Finanzprodukte bekommt. Berücksichtigt man die versteckten Kosten in Form von Provisionen, so erscheint eine Beratung gegen Honorar ehrlicher und objektiver. Und: Wer will das sein Geld gut arbeitet, der sollte die Geldanlage auch zu seiner eigenen Chefsache machen. Dieses Buch hilft einem durch seine leicht verständliche Art sehr gut beim „besseren Verstehen“ von Chancen und Risiken.  Frank Bethmann ist Wirtschafts- und Börsenexperte des ZDF und Redakteur beim ZDF Heute-Journal. 2009-09-12-rezension-von-frank-bethmann-geld-anlegen-aber-sicher.pdf

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